Unter der Lupe: Warum Kritiker das AfD-Programm als menschenverachtend einstufen

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Unter der Lupe: Warum Kritiker das AfD-Programm als menschenverachtend einstufen

Beitragvon koch » Mo 2. Nov 2026, 20:32

Unter der Lupe: Warum Kritiker das AfD-Programm als menschenverachtend einstufen

Kritiker, Menschenrechtsorganisationen und der Verfassungsschutz sehen wesentliche Teile der AfD-Programmatik und -Rhetorik als menschenverachtend, rassistisch oder demokratiefeindlich an. Die Kritik entzündet sich vor allem an folgenden Punkten: [1] (https://www.verdi.de/gesundheit-soziale ... verachtend), [2] (https://www.institut-fuer-menschenrecht ... ich_ES.pdf), [3] (https://www.campact.de/rechtsextremismu ... n-die-afd/)

• Migration und sogenannte „Remigration“: Die Forderung nach Massenabschiebungen und die pauschale Abwertung von Menschen mit Migrationsgeschichte oder ausländischer Herkunft verstoßen nach Ansicht von Organisationen wie dem Deutschen Institut für Menschenrechte gegen die Menschenwürde und den Gleichheitssatz des Grundgesetzes. [1] (https://www.youtube.com/watch?v=mhRsQOFT4Ds&t=2), [2] (https://www.institut-fuer-menschenrecht ... ich_ES.pdf)

• Menschen mit Behinderung: In Teilen der Partei und durch Äußerungen hochrangiger Vertreter (wie Björn Höcke) wird Inklusion abgelehnt und die Rückkehr zu Förderschulen gefordert, was von Sozialverbänden und Gewerkschaften wie ver.di als Diskriminierung und Abwertung von Menschen mit Behinderungen kritisiert wird. [1] (https://www.verdi.de/gesundheit-soziale ... verachtend)

• Sozial- und Wirtschaftspolitik: Pläne zum Abbau von Sozialleistungen (wie der Ersatz des Bürgergelds durch Zwangsarbeit oder Kürzungen) sowie die Ablehnung von Mindestlohnerhöhungen werden von Gewerkschaften (beispielsweise dem Deutschen Gewerkschaftsbund) als unsozial und als Angriff auf die Existenzsicherung einkommensschwacher Menschen eingestuft. [1] (https://www.dgb.de/gerechtigkeit/demokr ... aeftigten/), [2] (https://magazin.hiv/magazin/gesellschaf ... -2024-afd/)

• Queere Menschen und Zivilgesellschaft: Das Programm richtet sich gezielt gegen geschlechtergerechte Sprache, LGBTQ+-Rechte sowie gegen zivilgesellschaftliche Initiativen, die sich gegen Rassismus und Rechtsextremismus einsetzen. [1] (https://fragdenstaat.de/artikel/policy/ ... en-konnen/), [2] (https://magazin.hiv/magazin/gesellschaf ... -2024-afd/)
Eine detaillierte Einordnung, warum große Teile der Partei als rechtsextrem eingestuft werden, bieten unter anderem die Analysen der Amadeu Antonio Stiftung oder eine Zusammenstellung von Argumenten durch Campact. Von Seiten der AfD werden diese Vorwürfe meist zurückgewiesen; die Partei argumentiert stattdessen, sie betreibe eine „Politik für das eigene Volk“ und stehe für nationale Interessen ein. [1] (https://www.campact.de/rechtsextremismu ... n-die-afd/), [2] (https://www.verdi.de/gesundheit-soziale ... verachtend)

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